Neubau Bürogebäude mit Ausstellungsraum

Durch das auf allen Ebenen verwendete Fassadenmaterial Ziegel, wird ein monolithisches in seiner Wirkung schlicht - elegantes Gebäude geschaffen, das eine Einheit aus Ausstellung- und Bürogebäude (aus Stiftung und Refratechnik) bildet.

Durch die Verwendung des Ziegels und eine hochwertige Ausbildung der Details hebt sich der Neubau gegenüber der umgebenden Bebauung deutlich ab, ohne aufdringlich oder extravagant zu sein. Mit dem Ziegel ist zudem ein langlebiges werthaltiges Fassadenmaterial gewählt.

Die unterschiedlichen Nutzungsbereiche im Inneren zeigen sich nach außen lediglich durch die besondere Ausbildung der Mauerwerksstruktur im Erdgeschoss und die Ausbildung unterschiedlicher Öffnungen.

Im Erdgeschoss schließt sich die Fassade auf der Nord- und Ostseite weitgehend, bleibt aber mit Ihrer profilierten Fassadenstruktur in einem für Fußgänger angenehmen Maßstab. Zum Entré der Ausstellung wird die geschlossene Struktur aufgebrochen und durch einen Einschnitt in das Gebäudevolumen präsentiert.

Zur Belichtung der Nebenflächen und Tiefgaragenzufahrt wird eine gelochte hinterseitig verglaste Mauerwerksstruktur verwendet.

Zum Skulpturengarten auf der Nord-West Seite öffnet sich die Fassade großzügig um eine Verbindung zwischen Außen – und Innenraum zu schaffen. Dabei werden die Öffnungen durch angeschrägte Stützen besonders betont und die massige Erscheinung der Pfeiler verschlankt. Durch die Ausrichtung der Schräge wird der Lichteinfall von der Nordseite in den Ausstellungsraum verbessert.

Die Sonderflächen der Refratechnik wie die Dachterrasse, Sozialräume und Besprechungsräume spiegeln sich in der Fassade in größeren Öffnungen wieder.

Der Freibereich wird als zentrales Kernstück des Dachgeschosses inszeniert und lässt durch die Öffnung der Dachdecke Licht aus allen Richtungen in den Innenhof.

Über die Öffnung in Westrichtung wird ein Bezug zum Skulpturengarten hergestellt, aber auch die freie Sicht Richtung Westen ausgenutzt. So ist der Freibereich gleichzeitig introvertiert und geschützt vor Einblicken der direkten Nachbar und doch für den Ausblick weit geöffnet.

BÜROGEBÄUDE
REFRATECHNIK und
Alexander Tutsek-Stiftung
München

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2017

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