NEUBAU Münchner Gewerkschaftshaus
Schwanthalerstraße 64

Eigenständig und selbstbewusst, aber in respektvollem Umgang mit dem westlich gelegenen Einzeldenkmal von 1885 fügt sich unser Wettbewerbsbeitrag für den Neubau des Münchner Gewerkschafts-hauses behutsam in den städtebaulichen Kontext ein. Die Aufgaben-stellung, ein gleichsam repräsentatives wie einladendes Gebäude für den Deutschen Gewerkschaftsbund zu schaffen, erfüllt unser Beitrag durch die feingliedrige Fassadengestaltung und die Verortung aller öffentlichkeitswirksamen Sonderfunktionsbereiche im Kopfbau an der Schwanthalerstraße. Er weicht im Erdgeschoss zurück, erweitert den Geh- und Aufenthaltsbereich für Passanten und formt so eine starke städtebauliche Geste – hier öffnet sich das neue Münchner Gewerkschaftshaus zur Stadt.

Im Foyer im Erdgeschoss befinden sich Ausstellungsbereiche und der Antritt einer offenen Treppe in die Obergeschosse. Sie sind über einen hellen, geschossübergreifenden zentralen Raum miteinander verbunden, dessen offene Fassaden zu den grünen Innenhöfen zur besonderen Qualität des Ortes beitragen.

Die rückwärtigen Gebäudeteile, die den Hauptanteil des Gebäudevolumens ausmachen führen die historisch gewachsenen innerstädtischen Gebäudereihen fort, ein zentraler Baukörper verbindet alle Gebäudeteile zu einem Ensemble. Dadurch entstehen urbane räumliche Situationen, die entsprechend ihrer Funktion mal Hofcharakter, mal Gartencharakter besitzen.

Gewerkschaftshaus
München

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2020